Rennberichte
  • Moin, moin liebe Slotfreunde, nachfolgend der Bericht zu einer der beiden exotischen Veranstaltungen der HC, welche zu dem Gesamtklassement zählen (das andere „Sonderrennen“ ist die LMLHC, die meist im Eiskeller in Hamburg stattfindet). Zum 10-Stunden-Team-Rennen auf der schnellen und langen (mit 68,5m die längste Holzbahn Europas) Slotbahn beim Europe Raceway hatten 10 Teams gemeldet. Leider gab es 4 Absagen, so daß 6 Teams sich in das lange Tag-/Nacht-Vergnügen stürzten. Da auch das Team CHiPS nicht antreten konnte, fand Rocky Unterschlupf beim Team Niemas Racecars (Michael Stardust Niemas & Ziggy Ziegert). Am Freitag wurde fleissig trainiert, Team Niemas kam erst spät aus Süd-Hessen an der Bahn an, aber Rainer ließ das Team bis nahe Mitternacht trainieren. Michael Niemas markierte hier schon eine starke 12,7sec. mit dem wunderschönen AC 98 auf mehreren Spuren . . . Die Teams die am Samstag gegen 9:00 Uhr die heiligen Hallen betraten waren: Team „Niemas Racecars“ (Stardust und Ziggy) mit Cobra A98, #4. Team „Boxerschmiede“ (Charlie und Richard) auf Bizzarrini 5300 GT, #3. Team „Coyote Racing“ (Björn und Dirk) bewegen nicht die neue sehr schön gebaute Corvette C2 Sting Ray, #6, ein Ferrari 250 GTO 62 #22 lief besser. Team „ToN“ (Reiner und Lienard) rocken das Event mit der Corvette Grand Sport, #3. Team „BoBtank & the Berlin Grenadieres“ (Sven, Conny und BOB) auf Ferrari 275 GTB, #196. Team „Rumpelstilzchen“ (Bernhard und Jürgen) im Slot mit der Cobra Daytona Coupe, #5. Nach der unspektakulären Wagenabnahme holte sich Niemas Racecars verdient – und wie zu erwarten – den BoS mit dem AC98 in der Alu-Trainingslackierung. 6 Teams waren natürlich in einer Hinsicht ein „Glücksfall“. Kein Team mußte während der 10 Stunden aussetzen, viel Fahrzeit und immer ein direkter Vergleich mit den anderen Tams wo man im Rennen lag. Im Gegensatz zu den 10 Teams in 2019 hatte man somit fast 70% (!!!) mehr Fahrzeit zu absolvieren. In 2019 standen wir den 10 Teams 18 Crash-Credits zu. Gemäß der alten Nibelungenregel „Mehr Fahrzeit = weniger CC’s“ wurden diesmal nur 15 CC’s ausgegeben (Panik im Raum . . .). Es heißt ja „Challenge“ und man muß sich steigern!!!! Das ist schon stramm gerechnet mit 1,5 CC’s je Stunde Fahrzeit . . . Es wurde zudem festgelegt, daß alle Fahrer gleich viel Spuren zu absolvieren hatten, die Aufteilung blieb den Teams freigestellt. Erfreulicherweise mußte hier nach dem Rennen keine Strafe ausgelobt werden, alle hielten sich an die Vorgabe. Löblich! So nun zum Rennverlauf . . . Es kristallisierte sich recht schnell heraus, daß Niemas-Racecars die Pace vorgab und mit dem Startfahrer Stardust schon in den ersten 6 Stints eine recht große Führung von 13 Runden gegenüber den schnellen Teams vom „ToN“ und „BOB and the G.“ sowie der „Boxerschmiede“ herausfuhr. Diese drei Teams balgten sich dann auch in spannenden und engen Stints (zunächst alle 3 Teams) um den 2. Platz. Denn auch Rocky und Ziggy vom Team Niemas racecars ließen den AC98 fliegen und hamsterten noch Runden Vorsprung hinzu. Die Teams „Coyote Racing“ und „Rumpelstilzchen“ fokussierten sich zu Beginn des Rennens darauf nicht Letzter zu werden und ggf. am 4 Platz zu kratzen.. Auch hier war der Ehrgeiz und die Spannung hoch. Im Laufe des Rennen spielten natürlich die CC’s eine große Rolle . . . Das um 10:00 Uhr gestartete Rennen hatte nach 2 (!!!) Stunden mit dem Team ToN schon eine Combo welche zu diesem frühen Zeitpunkt 10 Credits verballert hatte . . . Auch Ziggy wollte da etwas Spannung aufbauen und verballerte in seinem ersten Block gepflegte 4 CCs . . . Bernhard vom Team „Rumpelstilzchen“ fuhr ein wirklich starkes Rennen und trug Einiges dazu bei, das Team „Coyote Racing“ zunächst hinter sich zu lassen. Um 16:00 Uhr begannen die Dramen. Björn ohne CC’s schmiss den Wagen bei einer vorgegebenen Rundenzeit von 7min.40sec. schon nach 60sec. weg. Das tat weh. ToN um 16:03 Uhr wollten dem nicht nachstehen. Auch hier noch 4min. to go. Zwischendurch hämmerte Stardust mit 12,43sec. einen neuen Bahnrekord in das Holz und auch Rainer und Rocky blieben zeitweise unter der magischen 13sec. Marke. Um 16:40 Uhr hieß es Ober-Licht aus, Wagenlicht an und Fahrt in die Dunkelheit. Noch knapp 3 Stunden und 30 Minuten lagen vor den Fahrern. Damit kamen aber alle Teams gut zu Recht. „ToN“ mußte wegen fehlender CC’s und „ausspuren“ abreißen lassen, ebenso Team „Coyote Racing“. Ton wurde 4. im Rennen, Coyote bekam die Laterne an die Stirn genagelt. Team und „BOB and the B.G.“ hatte auch ca. 2 Stunden vor Rennende keine CCs mehr, blieb aber besonnen in den Spuren und holte sich Platz 2 vor der stark fahrenden „Boxerschmiede“. Einsam fuhr Team „Niemas Racecars“ mit der Tasche voller CC’s dem Sieg entgegen . . . Mit den Concouspunkten ergab sich folgendes amtliches Gesamtergebnis: 1. Niemas Racecars 2. Bobtank and the Berliner G. 3. Boxerschmiede 4. Rumpelstilzchen 5. Coyote 6. ToN Die gefahrene Gesamtstrecke des Siegerwagen betrug ca. 115km. Das ist schon eine beachtliche Größe. Zudem es auch bei den anderen Rennern keinen technischen Ausfall gab. Nach der anschließenden Siegerehrung gingen noch 10 (!!!) Slotter zu einem netten Italiener um hier bis recht spät in die Nacht hinein das eine oder andere Glas Wein oder/und Bier zu leeren. Eine – wie alle fanden – rundum gelungene Veranstaltung. Das detaillierte Ergebnis sowie der Stand in der Gesamtwertung wird in den nächsten Tagen auf der Homepage veröffentlicht. Wir freuen uns schon auf das Abschlußrennen am 15.11. und 16.11 im Raceway Park eV., in der Jägerstr. 45-47, 53721 Siegburg, mit der Ehrung der Gesamtsieger & Platzierten sowie einer groooooßen Tombola. Anmeldungen bitte (so früh wie möglich) an info@historic-challenge.racing. Ein kurzer Vorbericht zum Abschlußrennen folgt in der Woche vor dem Rennen. Bis dahin Cheers Eure HC-Helden

  • Ei Guuude liebe Slotgemeinde in 1:24 (also nicht Ihr . . .), HC-Freunde und LMLHC-Teilnehmer, das erste Sonderrennen (Teamrennen) neben den 10h von Berlin (auch Teamrennen), die LMLHC, welche klassischerweise auf der schnellen, rhythmischen und schönen 5-Spur-Bahn im Hamburger Eiskeller ausgetragen wird hat Sieger und Geschlagene . . . Freitag, die Bude – eine der schönsten Locations im Slotracing – war ab 16:00 Uhr für Trainingswillige geöffnet und es kamen alle 8 Teams. Was, nur 8 Teams??? Im Vorfeld hatten 12 Teams gemeldet. Na ja, Schwund ist immer und munter trainierten 16 Recken bei wirklich guter Stimmung und viel Smalltalk bis spät am Abend. Es waren ganz schnellen Jungzzz dabei, allen voran Team „Mein Team“ mit Wolfgang Heise und Jens Badenhead, aber auch „Fischer Scalecars“ (Dominik Fischer/Thomas Ziegert) und „HaHa Racing“ (Andreas „Malermeister“/Jochen Alber) waren die oft genannten Kandidaten für zumindest Platz 2. Die anderen Teams waren: Coyote Racing (Björn/Peter) CHiPS (Chrizzy/Stefan) Nord Süd Gefälle (Alexander/Philip) Bagaluten (Leo/Martin) KaFra (Kay/Frank) Der Eiskeller dünstete aber wie immer – je später der Abend wird stärker – seine wohligen Dämpfe aus, die diffundierend aus den Wänden in die Kehlen der Trainierer übergingen und dort für mächtig Durst sorgten. Sukzessive immer mehr Teilnehmer mit Flasche am Hals als Drücker in der Hand. Bevor bei Einigen gar nix mehr ging, blies der Obmann zum Kehraus & Licht aus. Samstagmorgen war die Höhle schnell mit Leben und gutem Frühstück gefüllt und einige Streber standen alsbald an der Bahn. Reifenschleifen und Technik-Setup führten zu immer besseren Rundenzeiten, vor allem auch (wie im letzten Jahr) bei Team CHiPS (die damals aber im Rennen ob der Reifen völlig untergingen). Man näherte sich schnell der 5,7sec. an, die dann auch fiel und sogar 5,6er und 5,5er wurden gesichtet. Bevor zum Rennen gebimmelt wurde, der obligatorische BoS. Das wunderschöne Präsentationsbrettchen mit Gravurschild ging an das Team CHiPS für den Ferrari 330 P4 Spyder. Gutes Omen für das Rennen?????? 8 Teams ergaben 1 Startgruppe und die Rennzeit je Spur wurde auf ambitionierte 8min. gestellt. Es sind 2 Tag- und 2 Nachtturns zu fahren, jeder Teampartner einmal Tag und einmal Nacht (durchzufahren). Zudem wurden als Testballon nicht die üblichen CrashCredits verteilt, sondern mit der „Stop-and-Go“ Strafe gearbeitet. Diese wurde auf 5sec. gesetzt und entsprach somit fast einer ganzen Runde . . . Da wurde Einigen Drückwilligen doch flau im Magen . . . Anschließend wurde eine Quali gefahren (3 Runden mit einer Einrollrunde). Die Ergebnisse: Mein Team 5,610sec. CHiPS 5,655sec. Fischer Scalecars 5,783sec. HaHa Racing 5,799sec. Bagaluten 5,827sec. Nord Süd Gefälle 5,937sec. Coyote Racing 5,993sec. KaFra 6,064sec. Oh ha, da waren Sie wieder die CHiPS mit Chrizzy am Quali-Drücker. Nah an Mein Team mit Wolle dran und über ein Zentel auf Dominik Fischer. Aber – wie gewohnt – schmierten CHiPS in den beiden Tagturns mit ihren Reifen wieder voll ab. Erst der Wechsel zur Nacht auf einen anderen Satz brachte gute Zeiten, aber da war die Messe schon gesungen. Besser verkleben wäre mal eine Tat und mutig im Tagturn fliegend die Reifen wechseln. „Mein Team“ dachte wohl der Sieg wäre schon auf dem Blatt ihrer, aber weit gefehlt. Ein wie entfesselt fahrender Dominik auf einem pfeilschnellen 330 P4 ließ die beiden Teams lange eng beieinander bleiben. Das zeigte sich auch auf der Einzelwertung über Tag- und Nachtturn mit Jens an 1., aber Dominik an 2. vor Wolfgang an 3. Zwischen den Fights als „Flying Essen“ gab es wieder ein tolles Asiatisches. Immer eine Wonne was hier aufgetischt wird, abseits des Mainstreams bei manch Rennen, und alles frisch und selbst gekocht. Sahne! Danke Kay, natürlich auch für den Streuselkuchen am Nachmittag. Nach den Tagturns kristallisierten sich „Mein Team“ und „Fischer Scalecars“ als Battle-Quartett um den 1. Platz heraus, „HaHa Racing“ und „Die Bagaluten“ im Fight um Platz 3., ChiPS schon zu weit weg für 3. im Niemandsland und – das geben sich die Jungs immer – die anderen Teams im Kampf um „Best oft the Rest“. Vor dem Nachtrennen wurde die Zeit auf eine noch immer stramme Dauer von 6min. je Spur gesenkt, der 5sec. Modus fordert doch viel Zeit . . . Die Nacht gab dann den Ausschlag für „Mein Team“ um das Rennen um Platz 1., und bei den Kontrahenten um Platz 3. gingen „HaHa Racing“ als „Klatschegeber“ hervor. Die drei Pokale der LMLHC 2019 gingen an: 1. Mein Team 2. Fischer Scalecars 3. HaHa Racing Auf den Plätzen: 4. Bagaluten 5. CHiPS 6. Coyote Racing 7. KaFra 8. Nord Süd Gefälle Nach der Überreichung der Pokale und Gravurplättchen an alle Teilnehmer, gingen doch nicht wenige der Teilnehmer in einen nahegelegenen Italiener wo schon Bob Cramer alias BobBoB auf diese wartete. Es wurde wieder einer dieser wirklichen schönen Historic Challenge Abschiedsabende mit Vorfreude auf mehr. Und mehr kommt bald, nämlich schon in 2 Wochen, und zwar hier zum 2. Standard-Lauf: IG Slotracing-Dortmund Im Schellenkai 82 (Hinterhaus) 44329 Dortmund Lars Scheinpflug 0151/44010682 Freitag, 14.06.2019 ab 16:00 Uhr Training Samstag, 15.06.2019 ab 09:00 Uhr Rennen Vorbericht mit Details kommt. Von uns HC-Helden nochmals vielen Dank an das Team vom Eiskeller für ihre Gastfreundschaft und natürlich auch an alle Teilnehmer die so nette Events erst möglich machen. ACHTUNG!!!!!!!!!!!!! Wir starten hier eine Umfrage. Bitte unter diesem Bericht antworten. Da die Historic Challenge nächstes Jahr in die 11 (!!!!) Saison geht, wollen wir an die Anfänge unter Pit Schwaar erinnern und Euch fragen ob folgende Rennaufteilung für die 3 Standard-Rennen Eure Zustimmung fingen würde: 1. Rennen Klasse 1 2. Rennen Klasse 1 Resine 3. Rennen 2a/2b Hat doch jeder bestimmt noch so eine Preziose im Schrank oder kann eine Solche billig auf eBay ersteigern. Zeit bis Januar 2020 ist ja auch noch . . . Wir sehen uns in Dortmund! Eure HC-Helden

  • Hallo liebe Leutz und HC-Freunde, Sonntagnachmittag, das Auftaktrennen ist Geschichte. Und was sollen wir sagen? Top war’s!!!! Mega-Top!!!!! Freitag, Dieter schloss um 15:00 Uhr den ehemaligen All-Sortiment-Krämerladen auf und alle, alle kamen, geballt in Form vom bis in die Haarspitzen motivierten Berliner Björn Riefke. Das Glück war somit auf seiner Seite. 1:1 Coaching vom Meister und Wagen einstellen für lau. Hatte das Auswirkungen auf die Platzierung? Wir werden sehen. Ab 18:00 Uhr tröpfelten dann mehr als die Hälfte der Teilnehmer ein und ein entspannter, fröhlicher Trainingsabend nahm Fahrt auf. Da das geniale Büffet von Sigrid schon mit all seiner Pracht lockte sehnen sich alle die 20:00 Uhr herbei um endlich den Drücker mit Messer und Gabel tauschen zu können. Dann war es auch vorbei mit Reifenschleifen, Chassis ändern, drücken und Zehntel suchen . . . Rotwein und Bier gingen nicht aus (puuuuuh) aber Dieter hat keinen Jäger serviert . . . Shame on him. Das muß zur LMC besser werden. Um ca. 24:00 Uhr wurden die Lichter gelöscht, aber nur im Club, denn bei Einigen waren die Lichter dauerhaft an . . . Samstagmorgen 8:30 Uhr. Schnell war die Hütte voll. Die gute, entspannte Laune vom Freitag wurde nahtlos wieder aufgenommen. Wir zählten 16 Willige. Leider konnte Richard Hameyer die Reise nach Martinsthal nicht antreten und „Ich-fahre-alles-und-überall“ Driver Ralf Braun mußte wohl Häuser entwerfen, oder Streckenlayouts gestalten, oder Decals zeichnen, man weiß es nicht genau . . . 18 wäre gut, aber Dieter sträubte sich doch arg, Sigrid hatte den passenden Regler zu Hause vergessen und die keiner der beiden Schweinebraten hatte so richtig Lust. Mit Leo Müller und Andreas Schimmel waren zwei alte Recken endlich wieder am Start, was uns Verantwortliche hier natürlich besonders freut ist, daß gerade die HC die Beiden zum Wiedereinstig bewogen hat. Schön Leo’s Preziosen in großer Vielfalt endlich mal wieder bewundern zu können. Er ist einfach ein Großer im Modellbau und Inspiration für alle ambitionierten Scaler. 16 Teilnehmer ergaben somit 3 Startgruppen (6/5/5), die Rennzeit je Spur wurde auf 5min. gesetzt, 3 CrashCredits je Rennen durften verballert werden, bevor beim nächsten Ausspurer Zwangspasue für den Stint angesagt war. Somit fast 1,5 Stunden Fahrzeit für die Teilnehmer. Parallel zum genialen Essen kredenzt von Sigrid (knusprigster Schweinebraten mit Alles, und natürlich the-best-ever Frikadellen) wurde die technische Abnahme durchgeführt. Durch die Aufnahme der Details der Fahrzeuge (Bausatz, Chassis und Version) sowie Photos eines jeden Wagens dauerte das ganze etwas länger, bietet uns nun aber die Möglichkeit all dies auf der Homepage sauber aufbereitet für Euch bereitstellen zu können. Ab ging’s als nächstes zum BoS, nur für Renner, welche noch nicht bei der HC eingesetzt worden sind. Erfreulicherweise wurden da doch mehr als eine Handvoll wunderschön gebaute Wagen auf die Spuren gestellt. BoS wurde ein in Kleinserie hergestellter Lola Mecon (Brendl) von JJ, sehr knapp vor Thomas‘ top gebautem blauen Jaguar D-Type und Andreas seinem knallroten Wiesel-Resine Alfa 33/2 Periscopa. JJ hamsterte sich somit nach dem BoS in Kayhude (Abschlussrennen 2018) direkt das zweite BoS-Brettchen (Design by Chrizzy) ein. Well done mate! Anschließend wurde eine Quali gefahren (3 Runden auf Spur 4 mit einer Einrollrunde, Frontmotorfahrzeuge). Die Top 5 waren hier: Wolfgang Heise 6,226 Hanko Völkl 6,435 Frank Schüler 6,487 Stefan Plass 6,488 Jürgen Schulz 6,644 Den Preis des schönsten Rennhandschuhs mußte Jockel (the Bone-Hand) an Hanko (the Undertaker) abgeben. Einfach elegant die weiße Pracht an Hankos flinker Rechter. Am Pult teilten sich Dieter, Hanko und Jürgen die Aufgabe des Rennleiters. Sehr souverän und ruhig spulten die Drei das umfangreiche Programm ab. Für Dieter gab es zudem auch noch eine intensive, sehr intensive, sehr sehr intensive Schulung „How to bedin the Bepfe“ von Hanko. Im Nachgang munkelte man, dass Dieter sich zur Reflexion des komplexen Ganzen eine umfängliche PowerPoint-Präsentation erstellt hat . . . und ein Nassi-Schneidermann-Diagramm in DIN-A0. Los ging es mit den 2 Rennen in der Frontmotor-Klasse. Es gab recht wenig CrashCredit-Verbrauch, doch einige Fahrer suhlten sich im wohligen Schauer nach verballerten 3 Credits noch soooo viel Rennen über zu haben. Thomas und Johannes (sogar in beiden Rennen, so ein Genießer!) ließen es sich aber denn doch nicht nehmen, das Gefühl zu erleben über 4 min. oder ca. 40 Runden ausgespurt zu sein. Ein herrliches kontemplatives Innehalten in all der Hektik . . . Die drei Topfahrer um Wolfgang Heise brannten – Wolfgang 6.2er, Hanko und Fräääänky 6.3er ins Holz, aber keiner konnte Wolfgang so richtig ärgern. Einzig Frank ließ im 2. Lauf seinen Ferrari 250 TR mächtig fliegen, und nagte an Wolfgang’s „Comfort Zone“. Um die Plätze 4 – 6 gab es harte Fights und vor allem Leo war sehr schnell auch nach der langen Zeit der Abstinenz. Einige Teilnehmer traten mit zwei unterschiedlichen Wagen in den beiden Rennen an. Sehr löblich. Jürgen’s zweiter Wagen ein DB1 (Pattex-Version) war zudem um einiges schneller als der im ersten Rennen eingesetzte wunderschöne D-Type. Hier die ersten 5 Plätze der Frontmotorklasse. 1. Rennen: Wolfgang Heise Hanko Völkl Frank Schüler Stefan Plass Leo Müller 2. Rennen: Wolfgang Heise Frank Schüler Hanko Völkl Stefan Plass Christoph Heerdt Im abschließenden Mittelmotorrennen ergab das Grouping zwei Rennen mit Klasse 2B und einen komplett mit den kleinen 2A-Rennern ausgestatteten Lauf. Es ist einfach immer herrlich anzusehen, wie die kleinen Flitzer auf der Bahn herumwuseln. Nicht zu schlagen war hier Hanko’s pfeilschneller Lola T70, aber auch der zweite Platz von Leo mit seinem Lotus 19 soll hier nicht unerwähnt bleiben. Leo was natürlich ob seiner langen Pause rechter-Unterarm-technisch nicht auf dem Zenit seiner Kraft und klagte – sehr weinerlich und Mitgefühl heischend – daß Krämpfe eben dieses Extremitäts ihm den 2. Platz rauben könnten. Jochen währte sich schon natterhaft einen Rang höher, aber Stahlarm-Leo hielt durch. Bitte baut mehr 2A-Renner kann hier nur die Botschaft heißen. Ergebnis Top-5 Klasse 2A: Hanko Völkl Leo Müller Jochen Alber Stefan Plass Dirk George In der Klasse 2B fuhr Andy Schimmel sehr flott und sicher mit seinem Resine Alfa 33/2 Periscopa um den Kurs, Jügens FDM-Honker nicht minder schnell, und ein auf topniveau fahrender Christoph Heerdt sicherte sich